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Von Michelle Hainer

Die freiberufliche Autorin Meredith Blake aus Brooklyn, New York, war sich sicher, nicht ohne ihren Laptop leben zu können. So jedenfalls dachte sie, bis ihr dieser vor kurzem auf einer Reise aus ihrem Gepäck gestohlen wurde. Neben ihrer völligen Fassungslosigkeit, Opfer eines Computerdiebs geworden zu sein, wurde es Meredith nach und nach bewusst, welche enorme Menge an persönlichen Informationen sie auf ihrem Computer gespeichert hatte. Rechnungen, Steuererklärungen, Bilder und Musiksammlungen – all diese Informationen können von einem technisch einigermaßen versierten Datendieb problemlos abgerufen werden.

"Ich konnte es kaum glauben, als ich in die leere Laptop-Tasche starrte", sagte Meredith Blake, die den Laptop im November gekauft und noch nicht einmal vollständig abbezahlt hatte. "Ich dachte nur: 'Soll das ein Witz sein'?"

Leider waren der Computer und die darauf gespeicherten Daten für immer verloren. Laptops sind zwar leicht zu ersetzen, die darauf gespeicherten Daten können jedoch schnell in falsche Hände geraten und so zahlreiche neue Probleme verursachen. Hier finden Sie einige Tipps, wie Sie Ihren Laptop unterwegs schützen können und Ihre Dateien und Informationen unter Verschluss halten, sollte Ihr Laptop gestohlen werden oder verloren gehen.

Schritt 1: Legen Sie Ihren Laptop an die Kette
Obwohl es sich von selbst versteht, dass Sie Ihren Laptop nie unbeaufsichtigt lassen sollten, kann es nichts schaden, ihn auch buchstäblich "an die Kette zu legen". Mit dem Sicherheitskabel Targus DEFCON können Sie Ihren Laptop überall dort verankern, wo Sie gerade sitzen. Damit machen Sie es Dieben weitaus schwerer, einfach mit Ihrem Laptop davon zu spazieren.

Schritt 2: Legen Sie Daten-Backups an
"Immer mehr Informationen von unersetzlichem Wert – Fotos, persönliche Dokumente, Kontoauszüge – werden auf Computern gespeichert", so George Symons, CEO von Yosemite Technologies, einem führenden Softwareunternehmen für Datensicherheit in Sunnyvale, Kalifornien. "Diese Daten sollten nicht nur auf Ihrem Laptop gespeichert sein."

George Symons rät, in eine externe Festplatte oder ein USB-Laufwerk zu investieren und als Speichermedium für Fotos, Musikdateien und Dokumente zu nutzen. Sie können diese oft preisgünstigen und Platz sparenden Festplatten problemlos an die USB- oder Firewire-Ports Ihres Computers anschließen und Dateien manuell darauf kopieren. George Symons empfiehlt außerdem, webbasierte Archivierungsdienste wie Apple iDisk (Bestandteil von MobileMe), X-drive, Carbonite oder den im Lieferumfang von Norton 360 enthaltenen sicheren Online-Speicher zu nutzen. Auf diesen standortfernen Servern können Sie Fotos, Musikdateien, Dokumente und andere Dateien gegen eine monatliche oder jährliche Gebühr speichern. Falls Ihr Laptop gestohlen wird, können Sie Ihre Dateien auf Ihren neuen Computer herunterladen.

Schritt 3: Investieren Sie in Verschlüsselungssoftware
Für den Fall, dass sich ein Dieb mit Ihrem Laptop aus dem Staub macht, bietet sich mit der Codierung durch einen Verschlüsselungsprozess eine hervorragende Möglichkeit, Ihre Informationen unlesbar zu machen. Klingt kompliziert, oder? Einfacher geht es mit einer Software wie HandyCrypto oder FineCrypt. Mit diesen Programmen können Sie – wenn Sie einen PC besitzen – Ihre Dokumente automatisch verschlüsseln lassen, so dass sie nur für diejenigen lesbar sind, die im Besitz des Schlüsselcodes sind. Auf einem Mac können Sie mit der vorinstallierten Anwendung FileVault Ihren Daten schützen.

Um ganz sicher zu gehen, sollten Sie Ihren Laptop zusätzlich mit einem Kennwort schützen (verwenden Sie ein Kennwort mit mindestens acht Zeichen und einer Kombination aus Buchstaben, Ziffern und Symbolen). Allerdings, so betont George Symons, schützen Sie damit nicht unbedingt Ihre Daten. In vielen Fällen entfernen Diebe die Festplatte des Laptops und setzen sie in einem anderen Computer wieder ein. Dabei können Kennwörter ungültig werden und den Zugriff auf Ihre Daten freigeben.

Da Merediths Laptop nie mehr aufgetaucht ist, bot ihr ein Freund seinen alten Laptop an, was eine große Hilfe war. Ohne Zweifel wird Meredith in Zukunft mehr Wert auf wirksame Sicherheitsmaßnahmen legen. Obwohl sie sich noch nicht von dem Schreck erholt hat, gelingt es ihr zumindest, den Vorfall zu relativieren: "Es wäre schlimmer gewesen, wenn ich an einem Roman gearbeitet hätte und die Dateien auf meinem Computer gespeichert gewesen wären", meint sie.

Michelle Hainer ist eine in New York ans

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