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Neue Ziele

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Von Kim Boatman

Wie viele seiner Altersgenossen spielt auch Cody Moorehead aus Newcastle, Washington, begeistert mit Xbox Live. Er trifft sich "virtuell" mit Schulfreunden, um über die Online-Funktion des Systems Football, Baseball, Snowboarding und Guitar Hero-Games zu spielen.

Xbox Live und interaktive Online-Funktionen in anderen Game-Systemen haben die Videospiele revolutioniert. Spieler sind nicht mehr auf die ewig gleichen Spiele bei sich zu Hause beschränkt, sondern können sich mit unzähligen anderen Spielern auf der ganzen Welt messen. Millionen von Gamern in über 26 Ländern nutzen Xbox Live.

Für Kinder und Jugendliche bedeutet das Spaß und Interaktion mit anderen. Die Kehrseite der Medaille: Sie sind gleichzeitig Gefahren durch Mobbing, Belästigungen und Online-Kriminelle ausgesetzt. Wenn Cody das Verhalten eines Mitspielers nicht gefällt, nutzt er einfach eine Blockierfunktion in XBox Live, um mit dieser Person nicht mehr zu spielen. Stellen Sie sicher, dass Ihr Kind weiß, wie es sich in ähnlichen Situationen verhalten sollte.

Wenn Ihre Kinder leidenschaftliche Gamer sind, empfehlen Experten diese fünf Sicherheitsregeln, damit Ihr Kind sicher an interaktiven Online-Spielen teilnehmen kann.

  1. Behalten Sie Ihr Kind im Auge, während es spielt
    Achten Sie darauf, dass Ihr Kind in einem Gemeinschaftszimmer der Familie spielt, in dem Sie es leicht überwachen können. Nutzen Sie Websites, die Inhaltsklassifizierungen für Spiele erklären und Tipps für die Einrichtung von Kindersicherungen geben. Eine gute Informationsquelle sind Websites wie Entertainment Software Rating Board (ESRB), WhatTheyPlay und GamerDad. "Informiert sein ist in diesem Fall das beste Rezept für Eltern", rät Scott Steinberg, ein Experte für Videospiele und für die Website DigitalTrends, einer weiteren nützlichen Informationsquelle.

    Laura Moorehead, Codys Mutter, achtet sehr darauf, mit wem ihr Sohn spielt, wenn er ein Online-Game zum ersten Mal aufruft. Ebenso wie sich Kinder nach der Schule zum Spielen mit Freunden verabreden, können sie eine Zeit ausmachen, um mit einem Schulfreund online zu spielen, meint Laura Moorehead. "Damit ist allen Beteiligten gedient", erklärt sie. Benötigen Sie mehr Informationen über ein Spiel? Fragen Sie die Verkäufer in Ihrem Videospiel-Laden vor Ort. Sie wissen oft sehr viel über die Spiele, deren Klassifizierungen und über Online-Gaming.

  1. Aktivieren Sie eine Kindersicherung
    Nutzen Sie die zahlreichen Sicherheitseinstellungen in Gaming-Systemen. Sie können den Zugriff auf Spiele mit einer nicht altersgerechten Klassifizierung blockieren, den Online-Zugriff vollständig unterbinden oder den Online-Zugang zeitlich begrenzen, erklärt Scott Steinberg. Zudem können Sie detaillierte Berichte über die Online-Aktivitäten Ihres Kindes abrufen und kontrollieren, mit wem Ihr Kind spielen darf. In Gaming-Systemen wie Xbox 360, PlayStation 3 und Nintendo DSi können Sie die Einstellungen über das Menüsystem festlegen. Anleitungen finden Sie auch in den Bedienungshandbüchern oder auf den Websites der Hersteller.

  1. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind nicht seine wahre Identität preisgibt
    Machen Sie Ihrem Kind klar, wie wichtig der Schutz seiner Identität ist. Es sollte anderen weder seinen richtigen Namen noch Geschlecht, Alter, Telefonnummer oder Anschrift mitteilen. Ihr Kind sollte einen Avatar bzw. einen Online-Vertreter oder -Charakter erstellen, der ihm nicht ähnlich ist. Sollte sich Ihr Kind beim Spielen über die Chat-Komponente mit anderen unterhalten, stellen Sie sicher, dass die Stimme verstellt wird. Darüber hinaus können Sie mithilfe von Kindersicherungseinstellungen kontrollieren, wer das Profil oder den Lebenslauf anzeigen kann, die Ihr Kind zur Darstellung seiner Online-Identität erstellt.

  1. Melden Sie anstößige Sprache und Verhaltensweisen
    Kinder sind oft besorgt, dass ihre Eltern ihnen Online-Spiele ganz verbieten, wenn sie ihnen von schlechten Erfahrungen berichten. Versichern Sie Ihrem Kind, dass Sie ihm helfen werden, mit dieser Art von Vorfällen richtig umzugehen. Cody Moorehead berichtet, dass er unbehagliche Situationen bisher entweder durch Beenden des Spiels oder Blockieren des Spielers aus dem Weg räumen konnte. Er weiß aber auch, dass er sich bei Problemen jederzeit an seine Mutter wenden kann.

    Melden Sie Missbrauch den Administratoren des Gaming-Systems oder den Game-Herstellern. "Bei vielen Online-Spielen gibt es einen Administrator als festen Ansprechpartner, der sich um Probleme mit Mobbing oder unangemessenem Verhalten kümmert", erklärt Scott Steinberg.

  1. Drücken Sie die Stummschalttaste
    "In Spielen mit einer Voice-Chat-Komponente ist die Stummschalttaste manchmal der beste Freund der Eltern", meint Scott Steinberg. Im Eifer des Gefechts kann es vorkommen, dass Spieler mit unangemessenen Anmerkungen herausplatzen. Wenn Sie die Lautstärke verringern, ist es weniger wahrscheinlich, dass es zu Mobbing oder Beschimpfungen kommt – und das Ganze vielleicht mit zunehmender Spielintensität eskaliert.

Der Rat: Zeigen Sie für das Online-Gaming Ihres Kindes ein ebenso großes Interesse wie für seine anderen Aktivitäten. Sie müssen nicht unbedingt ein Experte sein, doch lassen Sie sich von Ihrem Kind die Feinheiten eines Spiels erklären, um so besser sichere Grenzen setzen zu können.

"Auch wenn Eltern heute oft sehr beschäftigt sind, so versucht doch jeder auf seine Weise, seinen Kindern gute Kenntnisse und Verantwortungsbewusstsein mit auf den Weg zu geben", meint Laura Moorehead. "Achten Sie einfach darauf, was Ihre Kinder tun, welche Interessen sie haben und mit wem sie online spielen."

Kim Boatman ist eine in Silicon Valley, Kalifornien, ans

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