Von Michelle V. Rafter
Die Nachricht sieht wie jede andere E-Mail eines Facebook-Mitglieds aus, das gerne in Ihren virtuellen Freundeskreis aufgenommen werden möchte. Bei genauerem Hinsehen fällt Ihnen jedoch auf, dass der E-Mail eine Datei beigefügt ist – Sie doppelklicken darauf, und schon haben Sie einen Trojaner heruntergeladen.
Willkommen zur neuesten Variante des Internetbetrugs – dem Social Networking-Missbrauch. Da auch Spammern und Internetkriminiellen die Beliebtheit von Facebook und anderen sozialen Netzwerken nicht entgangen ist, haben sie ihre hinterhältigen Aktionen in neue virtuelle Bahnen gelenkt.
Social Networking-Websites wie Facebook und MySpace sind in der Tat ein immer beliebteres Angriffsziel. Social Networks sind der optimale Nährboden für bösartigen Code, da sie über eine große Zahl von Benutzern verfügen, einen guten Ruf haben und offene Softwareanwendungen unterstützen. Das heißt, jeder einigermaßen versierte Programmierer kann – guten oder schlechten – Code schreiben, der innerhalb des Social Networks funktioniert.
Der durchschnittliche Internetbenutzer hütet sich aus Sicherheitsgründen schon lange davor, E-Mails von Fremden zu öffnen – doch was die Schliche der Social Network-Betrüger betrifft, fehlt es ihm noch an Wissen.
Schützen Sie sich vor diesen Social Networking-Tricks Unwissenheit ist jedoch kein Segen, da diese neuen Formen des Social Networking-Betrugs wie Unkraut aus dem Boden schießen. Zu den neuesten Varianten gehören:
Kluge Köpfe schützen sich!
Der Schlüssel zur Vermeidung von
Social Network-Fallen liegt in der sorgfältigen Auswahl der
Personen, mit denen Sie Verbindungen knüpfen, so Krista Canfield,
Public Relations Managerin für LinkedIn, einer Social
Networking-Website zur Pflege von Geschäftskontakten, die
25 Millionen Mitglieder zählt. Im Idealfall sollten Sie
Einladungen zur Kontaktaufnahme nur von Personen akzeptieren, die Sie
außerhalb des Internets getroffen haben, mit denen Sie
zusammengearbeitet haben oder zur Schule gegangen sind oder deren
Bekanntschaft Sie auf andere Weise gemacht haben, so Krista Canfield.
Auf diese Weise gewinnen Sie eine bessere Kontrolle darüber, wer Ihr
Profil sehen und Sie kontaktieren kann. Und da Direktkontakte auf der
LinkedIn-Website Ihre E-Mail-Adresse sehen können, "sollten Sie
nur mit Benutzern Kontakt aufnehmen, denen Sie vertrauen, um so Ihre
Kontaktinformationen besser zu schützen", erläutert Krista
Canfield.
Hier noch einige weitere Tipps für Ihre Sicherheit:
Letztendlich ist Angriff die beste Verteidigung, so die Meinung der Experten. Achten Sie deshalb darauf, die neueste Sicherheitssoftware zu installieren und auf dem neuesten Stand zu halten. Dies ist der erste Schritt zum Schutz Ihrer Person und Ihrer wichtigen persönlichen Daten.
Michelle V. Rafter ist eine in Portland, Oregon, ansässige Journalistin. Sie schreibt seit mehr als 20 Jahren über Themen aus Wirtschaft und Technologie für Zeitschriften, Tageszeitungen, Pressedienste und Websites.
Testen Sie, welchen Online-Sicherheitsrisiken Ihr Computer ausgesetzt ist, und erfahren Sie mehr darüber, wie Sie Ihren Computer besser schützen können.
TestenSchützen Sie Ihren Computer vor einer Vielzahl von Bedrohungen aus dem Internet, und greifen Sie mit Symantec auf Ihre bevorzugten Websites zu.
BesuchenKlicken Sie unten, um Entfernungsanweisungen für die neuesten Virenbedrohungen zu erhalten.
Führen Sie einen eigenen Blog?
Abstimmen