Von Mary O. Foley
Mobiltelefon, Laptop und andere elektronische Geräte sind nur hilfreich, wenn Sie sich hundertprozentig darauf verlassen können. Fällt ein Gerät überraschend aus, können die Folgen unangenehm und teuer sein. Das Austauschen der Akkus in diesen Geräten ist oft weitaus komplizierter als das Einlegen von zwei kleinen AA-Batterien in eine Taschenlampe.
Akkus gehören jedoch zu den Teilen, die in unseren mobilen Geräten am häufigsten ausgetauscht werden. Wenn Sie etwas mehr über Akkus wissen und sorgfältig damit umgehen, können Sie nicht nur ihre Lebensdauer verlängern sondern auch die der Geräte, die mit diesen Akkus betrieben werden.
Akkus
– was Sie darüber wissen sollten
Damit
Ihre Akkus immer mit optimaler Leistung arbeiten, sollten Sie in etwa
wissen, wie sie funktionieren – und warum sie manchmal nicht
funktionieren.
Akkus bzw. aufladbare Batterien unterscheiden sich wesentlich von den im Handel erhältlichen Alkaline-Einwegbatterien, die in unterschiedlichen Größen, darunter AA, AAA, C und D, angeboten werden. Bei den meisten aufladbaren Batterien, die im letzten Jahrzehnt für elektronische Verbrauchergeräte verkauft wurden, handelt es sich um Lithium-Ionen- bzw. Li-Ion-Akkus. Bei guter Pflege haben Lithium-Ionen-Akkus eine Lebensdauer von zwei bis drei Jahren. Li-Ion-Akkus haben Nickel-Metal-Hydride (NiMH)-Akkus aus folgenden Gründen in elektronischen Geräten verdrängt:
Sie sind leichter als andere aufladbare Batterien, verfügen jedoch über dieselbe Kapazität.
Im Gegensatz zu NiMH-Akkus verlieren Li-Ion-Akkus nicht ihre Fähigkeit, sich vollständig wiederaufzuladen (der so genannte "Memory-Effekt").
Nachdem sie vollständig aufgeladen wurden, verringert sich ihre Kapazität deutlich langsamer als bei NiMH-Akkus.
Tipps
zur Akku-Pflege
Hier
sind einige Tipps, wie Sie die maximale Leistungskapazität von
Li-Ion-Akkus erhalten können:
Laden Sie neue Lithium-Ionen-Akkus während der ersten drei Ladezyklen vollständig auf. Neue Li-Ion-Akkus erzielen die beste Leistung, wenn sie nach dem Kauf dreimal hintereinander vollständig aufgeladen und entladen werden. Verwenden Sie also nach jedem Ladevorgang das Gerät so lange, bis der Akku komplett leer ist, erklärt Isidor Buchmann, Autor des Buchs "Batteries in a Portable World" (Cadex Electronics).
Entfernen Sie aufgeladene Akkus, wenn der Laptop an das Stromnetz angeschlossen ist. Nach diesen ersten drei Ladezyklen gelten andere Regeln. Der Akkus sollte regelmäßig für kurze Zeit immer wieder geladen werden. Warten Sie nicht, bis er völlig leer ist. Außerdem empfiehlt Isidor Buchmann, den Akku aus dem Laptop zu nehmen, solange der Computer an ein Stromnetz angeschlossen ist. Er empfiehlt auch, den Standort, an dem Sie mit Ihrem Laptop arbeiten, so gut wie möglich zu lüften. Heben Sie den Laptop beispielsweise mit einem Lineal an, um so die Luftzirkulation zu verbessern. "Laptops werden entsetzlich heiß", erläutert Isidor Buchmann. "Es handelt sich um ein typisches Laptop-Problem, da Laptops Prozessoren enthalten. iPods und Mobiltelefone werden nicht mit denselben hohen Temperaturen betrieben."
Vermeiden Sie Hitze. Hohe Temperaturen im Autoinnenraum und Li-Ion-Akkus vertragen sich nicht besonders gut. Obwohl die Wahrscheinlichkeit eines Brands gering ist, sollten mit Li-Ion-Akkus betriebene elektronische Geräte wie iPods oder Mobiltelefone nicht längere Zeit in einem überhitzten Auto aufbewahrt werden, da dies für den Akku das Aus bedeuten kann. "Lassen Sie Ihren iPod nicht in einem aufgeheizten Auto zurück, denn das könnte ihm den Garaus machen. In Florida kann die Temperatur im Innenraum eines Autos auf bis zu 50 Grad Celsius steigen", so Zarr. "Extreme Hitze erodiert die Leistung von Lithium-Ionen-Akkus."
Extreme Kälte macht Li-Ion-Akkus ebenfalls zu schaffen. Versuchen Sie nicht, Li-Ion-Akkus bei Minusgraden aufzuladen, rät Isidor Buchmann, dessen Unternehmen Akkuladegeräte und Softwareprogramme für die Akkuanalyse entwickelt. Bei einem solchen Versuch könnten die Akkus dauerhaft geschädigt werden.
Gehen Sie mit Ihren elektronischen Geräten sorgfältig um. Shep Bostin, ein leitender "Geek" bei 1 800 905 GEEK, hat die Erfahrung gemacht, dass elektronische Geräte – und die darin enthaltenen Batterien – besser funktionieren, wenn sie schonend behandelt werden. Insbesondere im Hinblick auf iPods erläutert Shep Bostin: "Wir joggen mit ihnen, nehmen sie mit auf Reisen und legen sie irgendwo ab. Wenn wir sorgfältig mit ihnen umgehen, halten sie länger." Isidor Buchmann fügt hinzu, dass Stoßeinwirkungen die interne Zelle des Akkus beschädigen können – behandeln Sie Ihre elektronischen Geräte deshalb schonend.
Verwenden Sie energiesparende Einstellungen. Mit einigen grundlegenden Maßnahmen können Sie ebenfalls die Leistungsfähigkeit der Akkus in Ihren elektronischen Geräten verlängern. Dazu einige Beispiele: Reduzieren Sie die Helligkeitsanzeige auf Laptops, Mobiltelefonen und Handhelds, insbesondere, wenn sie nicht in Gebrauch sind. Aktivieren Sie den "Ruhezustands-" oder "Energiesparmodus" auf Laptops, um den Akku zu schonen.
Verwenden Sie das vorgeschriebene Ladegerät. Laden Sie Ihr elektronisches Gerät nur mit dem Ladegerät, das Sie zusammen mit dem Gerät erhalten haben oder das ausdrücklich für dieses Gerät vorgesehen ist. Möglicherweise passt der Akku Ihres Geräts nicht richtig in ein anderes Ladegerät, wird nicht vollständig geladen und kann das Gerät beschädigen, so Shep Bostin.
Wie Sie sehen, genügen bereits einige wenige Maßnahmen, um die Lebensdauer Ihrer Akkus deutlich zu verlängern.
Mary O. Foley ist eine bei Washington D.C. ans
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